Rückblick auf 2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Was für ein turbulentes und erfolgreiches Jahr! Ich habe neue Künstler, Autoren und Freunde kennengelernt. Auch meine Arbeit erweiterte sich und ich hatte die Spielleitung von Veranstaltungen inne.

Ich entschloss bereits Ende 2016 meinen Fokus meiner Arbeit auf Veranstaltungen von Comedy, Theater und Zaubershows zu legen. Wobei die Konzerte nicht ausgeschlossen wurden, nur nicht mehr als Hauptaugenmerk meiner Arbeit. So mussten neue Texte für die Webseite und Flyer kreiert werden sowie entsprechende Fotos heraus gesucht. Ein Prozess das Monate benötigte und immer noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Am Text feile ich immer noch und es wird ein up-date geben.

In dem Jahr gab es ein Highlight mit der Theatergruppe „Magma Theater Spandau“. Sie führten bereits im Herbst 2016 ihr Theaterstück „guck oder Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer auf. Bernd Nuß steuerte die Toneinspieler und ich kümmerte mich um die verschiedenen Lichtszenen.

Regisseur Jörg Sobeck wendete sich nach der Spielzeit an Bernd und mich, ob wir an dem Wochenende im März überhaupt Zeit und Interesse hätten, da Magma mit ihrem Theaterstück zum „festival Děčínská brána“ eingeladen wurde. Wir beide sagten ja und im März ging Magma auf Tour nach Děčín (Tschechien). Es war eine tolle Zeit und sehr spannend. Wiederholung erwünscht.

Eine ebenfalls besondere Veranstaltung war auch die 125 Jahrfeier des Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) am 12. Mai gewesen. Hier hatte ich die technische Leitung zur Jubiläumsfeier auf der Zitadelle Berlin. Monate vorher gab es mehrere Meetings mit dem BDAT. 40 Theatergruppen aus ganz Deutschland haben ihre Theaterstücke aufgeführt und dazu musste ich alle technischen Bedingungen vorab klären, diese mit dem Ablaufprogramm abgleichen, Techniker und Technik für die drei Spielorten organisieren und an den Tag unterstützend koordinieren. An den beiden folgenden Tagen fand dann auch noch die Sächsischen Amateurtheatertage im Kulturhaus Spandau statt. Die ich nicht nur vorab organisierte, sondern auch als Techniker begleitete.

Über dem Sommer gab es drei „Montagskonzerte bei Kerzenschein“ auf dem Reformationsplatz in Spandau. Hier wurde ich vom Britta Richter (Leiterin des Kulturhaus Spandau) und vom Bezirksamt Spandau von Berlin, Abteilung Wirtschaftsförderung, Soziales, Weiterbildung und Kultur beauftragt, diese Konzerte mit Technik zu betreuen. In Abstand von jeweils zwei Monate traten verschiedene Bands auf: „Big Band Black Bottom“, „Siemens Big Band“ und das Frauenblasorchester „Holz & Blech“. Die Spandauer Bürger konnten diese Konzertreihe kostenfrei genießen. Diese Tage waren lang und anstrengend, aber haben viel Spaß gemacht.

Ab Juni ging es auf die Freilichtbühne an der Zitadelle. Dort fanden hauptsächlich Konzerte statt. Aber auch „Pippi Langstrumpf feiert Geburtstag“ vom Berliner Kindertheater (Theaterreihe), Lesung mit Wladimir Kaminer „Goodbye Moskau!“ und auch die Zaubershow von TrickPack. In diesem Jahr arbeitete ich nicht nur als Techniker dort, sondern auch als Abendspielleiter. 2016 sprang ich hin und wieder als Spielleitung ein, aber erst in diesem Jahr wurde diese Aufgabe fest eingeplant. Eine Aufgabe, die mir ebenfalls sehr gefiel und weiterhin auch tun möchte. Was bereits jetzt sich für 2018 abzeichnet.

Das Angebot von Veranstaltungen ist schon beeindruckend. Das wird vom Bühnenbistro bereichert. Die Familie Goretzki präsentierten leckeres Essen im Foyer der Freilichtbühne. Eis fehlte auch nicht und zu Pippi gab es auch eine Schatzkiste. Je nach Konzert änderte sich das Angebot bei ihnen, was echt toll war. Zum Ende der Spielzeit auf der Freilichtbühne gab es auch Chili-Laugenbrezeln. Total lecker. Schon Mal hier meinen besten Dank an die Crew vom Bühnenbistro.

Zum vierten Mal nahm ich an dem Spielkurs für Drehleier, Dudelsack & Hümmelchen, diatonisches Akkordeon, Folk-Ensemble und Gesang teil. Dieses Mal als reiner Teilnehmer. Ich habe am Dudelsackrepertoirekurs mit Marianne Blau teilgenommen, weil ich in die Technik und Spielweise einer Schäferpfeife hineinschauen wollte. Ich hatte eine Schäferpfeife bei Bodo Schulz bestellt, die ich auch am 2. Dezember bei ihm abholen konnte. Die Griffe an der Spielpfeife sind die selben, wie bei meinem Hümmelchen, nur die Abstände der Löcher sind etwas anders. Schwieriger war für mich, den Luftsacks richtig zu drücken. Beim Hümmelchen geht das viel viel leichter. Der linke Arm schwächelte von Stunde zu Stunde. Wo ist das nächste Fitness Studio? Nein, so schlimm ist das auch nicht. Es war eben recht ungewohnt, die notwendige Kraft auf den Luftsack so lange aufzubringen. Die abendlichen Konzerte und Sessions rundete den Kurs ab. Es war einfach wieder mal schön. Im kommenden April nehme ich wieder am Repertoirekurs teil, nur dieses Mal für mein Hümmelchen. Dort werde ich auch wieder die Technik für die Konzerte fahren.

In diesem Jahr gab es so viele tolle Highlights. Alle kann ich einfach nicht aufführen. Dazu gehören „Operetten zum Kaffee“ mit Alenka Genzel und Frank Matthias, „Schalala – das Mitsingding“ mit Stefanie und Marie, Collage „Die Esel sind immer noch an der Macht“ im Gotischen Saal der Zitadelle und in Schwedt und vielen anderen.

Ein Highlight möchte ich zum Schluss noch schreiben, weil das mir sehr am Herzen liegt. Seit über zweieinhalb Jahren begleite ich die Zauberer Oliver Grammel, Freddie Rutz, Fabian Weiss und Felix Wohlfarth mit ihrer Comedy & Zaubershow „Magischer Mittwoch Mix“, die seit Mai dieses Jahres als „TrickPack“ auftreten. Oliver lernte ich bereits in 2010 kennen. Inzwischen sind wir auch ein richtiges Team geworden für ihre Shows, die regelmäßig im Kulturhaus Spandau läuft.
In diesem Jahr traten sie zum ersten Mal auf der Freilichtbühne an der Zitadelle auf. Leider ohne Oliver, da er kurz zuvor erkrankte. Dennoch gab es eine tolle Zaubershow mit den anderen drei. Wir probten die Show direkt auf der Freilichtbühne mit allen Einspielern und dem Licht. Ganz spannend war, dass ich das Licht im hellen erst einmal programmieren musste und das Ergebnis erst am Abend der ersten Probe richtig sah. Es mussten nur leichte Korrekturen beim Licht durchgeführt werden.
Das Programm und ihre darin investierte Arbeit zahlte sich aus, denn das Publikum war begeistert und die Leiterin des Kulturhaus Spandau gab ihnen im kommenden Jahr gleich einen neuen Termin (13. Juli 2018) für ihren Auftritt auf der Freilichtbühne. Dieser Erfolg spornte die vier Jungs an, weiter an ihrem Programm zu arbeiten und zeigten auch im Theatersaal seit Oktober spektakuläre Abende. Selbst der rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) wurde auf die vier aufmerksam und kamen im November mit einem Kamerateam in das Kulturhaus Spandau zu ihrer Show.

So möchte ich bei allen bedanken, dass das Jahr so toll war.
Besten Dank geht unter anderem an Britta Richter und Sonja Grosch vom Kulturaus Spandau für ihr Vertrauen und allen Aufgaben, die sie an mich übertrugen. Ebenfalls meinen Dank an Jörg Sobeck vom Magma Theater Spandau, dass ich bei seinen Theaterstücken als Licht- & Tontechniker arbeiten und ich ihn beraten darf, sowie bei Magma On Tour dabei sein durfte.

Herzlichen Dank bei Christian Stickel, Frank Trömel und ihren Leuten vom Lager „Solve et Coagula“ beim vergangenen Festival-Mediaval, so wie allen Referenten, wie Seraphia, Robert Corvus, Susanne Pavlovic, Michael Goretzki, Alex Zwingmann, Ella, Markus und allen anderen für ihre tollen Workshops. Ebenfalls bei meinen beiden Mitarbeitern Astrid und Martin, die mich auf dem Festival so stark und zuverlässig unterstützten. Danke auch an das Orga-Team des Festival-Mediaval – darunter besonders bei Bläcky, Sascha, Trond, Basti und Stefan. Sowie Hoppel, Manu, Elly und Isabelle.

Mich bedanken möchte ich mich auch bei Freddie Rutz, Felix Wohlfarth und Oliver Grammel für ihre Unterstützung. Besonderen Dank geht an Fabian Weiss, der mir bei einem Projekt behilflich ist und wir das in 2018 fortsetzen. Auch einen herzlichen Dank an André Kursch, bei dem ich zwei Mal in die Welt der Zauberkunst hinein blicken durfte.

Einen liebevollen Dank auch an Kupfi, die mich liebt, auch wenn mein Leben voller Arbeit ist, chaotische Arbeitszeiten beinhalten und mich dennoch so nimmt wie ich bin.

Ich könnte noch weiter viele tolle Menschen auflisten, was aber den Rahmen sprengen würde. Danke an alle!

Im neuen Jahr 2018 würde ich mich freuen, wenn wir uns alle Gesund und mit viel Spaß zu der einen oder anderen Gelegenheit wiedersehen. In 2018 werde ich auch ein bereits begonnenes Projekt intensiver weiterführen. Wer mir genauer folgt auf Facebook, Webseite und in diesem Blog, wird hier auch schon erraten können, um welches Projekt es sich handelt. Mehr darüber werdet ihr in naher Zukunft erfahren.

Ich wünsche euch allen, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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